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In den 50iger Jahren experimentierten wir mit Rheinischen Viellegern, Diepholzer- und Emdener Gänsen. Da auf dem
Schnell- und Spätmastmarkt eine sechs Kilo schwere Gans mit breiter Brust und möglichst wenig Fettansatz gewünscht wurde, züchteten wir mit der ursprünglich im Dithmarscher Land gehaltenen Landgans weiter.
In den 70iger Jahren wurde aus diesem Gänseschlag durch weitere Auslese eine Inzuchtlinie (acht Kilo Lebendgewicht) entwickelt und als Ganterlinie zur Einkreuzung in
die Basisherde benutzt. Das hieraus entstandene Endprodukt wurde 1977 auf der Fachmesse in Hannover vorgeführt und 1978 als G-78-Gans auf den Markt gebracht.1982 wurde die G-78-Gans
im Institut für Kleintierzucht im Vergleich mit anderen schweren Gänseherkünften im Vergleich getestet. Dabei wurde ein Lebendgewicht von 7109 Gramm bei einer Futterverwertung von 4,8 erreicht ( siehe Gänsemastversuch Nr. 1/82 ). Diese Ausführung beweist, daß es gelungen ist, im großen Stil aus deutschen Landgänsen eine Gans zu züchten, die in der Futterverwertung wesentlich verbessert wurde und internationalen Ruf genießt.
In der Folgezeit ist es uns gelungen, aus dem vorhandenen genetischen Pool Hybridlinien zu züchten. Folglich stellten wir 1991 auf der Huhn & Schwein eine Dreiwege-Hybride, die Moorhof-Hybridgans G 2000 vor. Die
G 2000 zeichnet sich durch unübertroffene Futterverwertung, Frohwüchsigkeit, hohes Gewicht sowie einen gleichmäßigen Schlachtkörper mit hohem Brustfleischanteil und noch größerer Legeleistung aus.
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